Vom Monolithen zur zukunftsfähigen Microservice-Architektur.
Transition OSS zeigt beispielhaft, wie eine gewachsene, BPEL-basierte OSS-Systemlandschaft schrittweise modernisiert werden kann – bei laufendem Betrieb, kontrolliertem Risiko und ohne Unterbrechung des Tagesgeschäfts.
Legacy-Systeme modernisieren, ohne den laufenden Betrieb zu gefährden.
Gewachsene OSS-Systeme sind oft geschäftskritisch und über Jahre stabil betrieben worden. Gleichzeitig werden monolithische, BPEL-basierte Plattformen zunehmend schwer wartbar, schwer erweiterbar und nur begrenzt skalierbar.
Monolithische Plattform
Die bestehende Systemlandschaft war stark gewachsen und basierte auf einem monolithischen BPEL-Ansatz.
Laufender Produktivbetrieb
Die Modernisierung musste erfolgen, ohne das Tagesgeschäft oder bestehende Geschäftsprozesse zu unterbrechen.
Technischer Modernisierungsbedarf
Datenhaltung, Logging, Testabdeckung sowie Archivierungs- und Löschprozesse mussten modernisiert und nachvollziehbarer gestaltet werden.
Kontrollierte Migration statt riskantem Big Bang.
Wir haben die Transformation technisch und konzeptionell begleitet – von der Prozessmodellierung über neue Microservices bis zur revisionssicheren Archivierung. Statt einer vollständigen Umstellung auf einmal entstand ein kontrollierter Übergang, der jederzeit steuerbar blieb.
Zentrales Element ist ein Gateway-Service für den Auftragseingang. Über eine konfigurierbare Routing-Strategie können Aufträge flexibel an das Legacy-System, an die neue Plattform, per Whitelist oder quotenbasiert verteilt werden.
Migrationsprinzip
Modernisierung und stabiler Produktivbetrieb dürfen nicht gegeneinander arbeiten.
Ein integrierter Auftragspuffer fängt Lastspitzen kontrolliert ab und ermöglicht eine schrittweise, risikoarme Überführung in die neue Plattform.
Aufträge kontrolliert zwischen Alt- und Neusystem verteilen.
Im Projekt wurde ein Gateway-Service umgesetzt, der eingehende Aufträge je nach Migrationsphase gezielt routen konnte. So ließ sich die neue Systemlandschaft kontrolliert hochfahren, testen und schrittweise produktiv nutzen.
01
Legacy Routing
Aufträge werden vollständig an das bestehende Legacy-System weitergeleitet.
02
New Platform Routing
Aufträge werden vollständig über die neue Plattform verarbeitet.
03
Whitelist Routing
Ausgewählte Aufträge werden gezielt über die neue Plattform geführt.
04
Quota Routing
Aufträge werden anteilig zwischen Alt- und Neusystem verteilt.
Von Prozessmodellierung bis DSGVO-konformer Archivierung.
Im Projekt Transition OSS haben wir die Modernisierung technisch und konzeptionell begleitet – von der Analyse und Modellierung zentraler Geschäftsprozesse über neue Microservices bis zur nachvollziehbaren Archivierung und Löschung.
Prozessorchestrierung mit Camunda BPMN
Analyse, Modellierung und Implementierung zentraler Geschäftsprozesse – darunter ProductOrder, ProductOrderChange und ProviderChange.
- Bestehende Prozesse migrieren
- Neue Prozesse fachlich modellieren
- Abläufe transparent nachvollziehbar machen
Neue Microservices & Migrationssteuerung
Konzeption und Umsetzung neuer Services, insbesondere des zentralen Gateway-Service für den kontrollierten Übergang zwischen Alt- und Neusystem.
- Microservice-Architektur aufbauen
- Auftragseingang flexibel steuern
- Migration schrittweise kontrollieren
Modernes Attachment-Management
Ablösung der bisherigen Speicherung von Anhängen in Oracle-BLOBs durch eine objektspeicherbasierte Lösung mit MinIO.
- Speicherverwaltung verbessern
- Skalierbarkeit erhöhen
- Geschäftsprozesse technisch anpassen
Zentrales Logging & Monitoring
Einführung eines zentralen Logging-Konzepts auf Basis von Aspect Oriented Programming.
- Redundante Implementierungen reduzieren
- Prozessabläufe nachvollziehbar machen
- Fehleranalyse vereinfachen
Testautomatisierung & Qualitätssicherung
Aufbau neuer Testkonzepte und automatisierter Testverfahren für die Microservices.
- Qualität kontinuierlich absichern
- Regressionen früh erkennen
- Microservices verlässlich testen
DSGVO-konforme Archivierung & Löschprozesse
Optimierung der Auftragsarchivierung sowie der Löschprozesse gemäß DSGVO – nachvollziehbar, transparent und revisionssicher.
- Archivierung strukturieren
- Löschprozesse absichern
- Compliance nachvollziehbar machen
Mehr Spielraum für Weiterentwicklung – bei stabiler Betriebsfähigkeit.
Das Ergebnis ist eine wartbare, skalierbare und zukunftsfähige Systemlandschaft, die fachlich wie technisch wieder Raum für weitere Entwicklung schafft.
Risikoarme Migration
Ein jederzeit steuerbarer Übergang ermöglicht Modernisierung ohne Betriebsunterbrechung.
Mehr Skalierbarkeit
Microservice-Architektur und objektbasierte Speicherung verbessern Wartbarkeit und technische Erweiterbarkeit.
Volle Nachvollziehbarkeit
Zentrales Logging macht Prozessabläufe transparenter und unterstützt Analyse, Betrieb und Qualitätssicherung.
DSGVO-Konformität
Archivierungs- und Löschprozesse werden nachvollziehbar, transparent und revisionssicher umgesetzt.
Zukunftsfähige Systemlandschaft
Die modernisierte Architektur schafft eine belastbare Grundlage für kommende Entwicklungsschritte.
Technologien und Architekturprinzipien im Projekt.
Zum Einsatz kamen etablierte Technologien für Backend-Entwicklung, Prozessorchestrierung, Betrieb, Speicherung und Integration – ergänzt durch Architekturprinzipien für nachvollziehbare und wartbare Systemlandschaften.
Java
Spring Boot
Camunda
Kubernetes
MinIO
Oracle
Weitere technische Prinzipien im Projekt:
Microservices
AOP
REST-Schnittstellen
Wir begleiten den Übergang von gewachsenen Systemen zu zukunftsfähigen Architekturen.
Ob Legacy-Ablösung, Microservice-Architektur, Prozessmigration oder DSGVO-konforme Neugestaltung bestehender Abläufe: Wir unterstützen Sie partnerschaftlich und ganzheitlich – von der Konzeption bis zum stabilen Produktivbetrieb.